Wie man unschöne Blasen in Silikonprodukten beseitigt

Silikonprodukte sind auf dem Markt weit verbreitet, beispielsweise Silikonknöpfe, Silikon-Handyhüllen, Silikon-Schlüsselanhänger und Silikon-Geschenkartikel. Im Produktionsprozess können jedoch aufgrund von Rohstoffen und Verarbeitungsfehlern Mängel auftreten. Ein Beispiel hierfür sind Lufteinschlüsse. Wie entstehen diese in Silikonprodukten? Gibt es Möglichkeiten, sie zu vermeiden?
Nach dem Formen können auf Silikonprodukten weiße Bläschen oder kleine weiße Punkte auftreten, die durch Lufteinschlüsse entstehen. Dies deutet auf mangelhafte Blasenbildung hin. Beim Aufreißen oder Aufschneiden der Bläschen mit einem Messer zeigt sich, dass das Innere wabenförmig (schwammartig) ist und sich weich und klebrig anfühlt. Wie lässt sich dieses Problem beheben?
1. Ursachen für niedrige Vulkanisationstemperatur:Die Vulkanisationstemperatur wird bei der Herstellung von Silikonprodukten üblicherweise auf 160–200 Grad Celsius eingestellt. Die niedrige Vulkanisationstemperatur von Silikonprodukten führt nach dem Formen zu Blasenbildung.
2. Die Vulkanisationszeit ist zu kurz. Grund:Die Vulkanisationszeit ist entscheidend für die vollständige Vulkanisation des Silikonprodukts. Ist sie zu kurz, wird das Produkt nach dem Formen nicht weich genug und es bilden sich eher Luftblasen an der Oberfläche. Lösung: Die Vulkanisationszeit des Silikonprodukts verlängern.
3. Die Struktur der Form ist unvernünftig.
Ursachen: Eine ungeeignete Konstruktion der Form für Silikonprodukte kann ebenfalls zu Lufteinschlüssen beim Formvorgang führen. Beispielsweise können die Anordnung der Produkte in der Form, die Art der Aufteilung, die Art der Formtrennung und die Formgröße selbst unschöne Blasen verursachen. Lösung: Form austauschen.
4. Rohmaterial-Schneideverfahren und Abwurfverfahren GründeDie Auslassöffnung befindet sich zwischen den beiden Formhälften des Silikonprodukts. Wird nun Druck ausgeübt, fließt das Rohmaterial von der Seite in den Formkern und füllt diesen nach und nach vollständig aus. Dadurch wird die Form entlüftet und das Rohmaterial verdrängt. Lösung: Passen Sie die Schnittstärke des Rohmaterials beim Zuschneiden an die vorgegebenen Spezifikationen an.

Lösung:
1. Erhöhung der hohen Formgebungstemperatur
2. Legen Sie die leere Form in die Maschine und erwärmen Sie sie vor der Inbetriebnahme. 5. Grund für eine zu hohe Vulkanisationstemperatur: Bei zu hoher Formtemperatur beginnt sich das Silikonmaterial an der Oberfläche bereits während des Formpressvorgangs zu bilden, wodurch sich eingeschlossene Luftblasen bilden. Diese können nur schwer entweichen.
Lösung: Die Temperatur wird während des Formprozesses gesenkt. 6. Unzureichende Entlüftung: Nachdem das Rohmaterial für Silikonprodukte in die Form gegeben wurde, gelangt Luft hinein. Diese kann sich nicht mit dem Silikongel verbinden. Wird die Luft nicht entweicht, entstehen nach dem Formprozess Blasen auf der Oberfläche des Silikonprodukts. Lösung: Öffnen Sie die Form nach dem Schließen und Druckaufbau, um die Luftzirkulation zu erleichtern. Dieser Vorgang wird als Entlüftung bezeichnet. Je nach Produkt müssen der Öffnungsabstand und die Anzahl der Öffnungen angepasst werden. Dies wird oft als Entlüftungshub bzw. Entlüftungshäufigkeit bezeichnet. Der Entlüftungshub liegt üblicherweise zwischen 0,6 und 1,2 cm, die Entlüftungshäufigkeit zwischen 1 und 3. Es gibt keine festen Werte für die genaue Einstellung. Um das beste Ergebnis zu erzielen, müssen die Einstellungen je nach Struktur und Größe des Produkts wiederholt getestet werden. Zusammenfassung: Beim Formen von Silikonknöpfen entstehen Blasen, die das Aussehen des Produkts beeinträchtigen. Wenn sich in funktionalen Strukturen Blasen bilden, beeinträchtigt dies die Funktion und Lebensdauer von Silikonprodukten. Daher muss beim Formgebungsprozess in der Silikonfabrik darauf geachtet werden, die Entstehung von Lufteinschlüssen zu vermeiden, um negative Auswirkungen auf den Produktionsablauf zu verhindern.


Veröffentlichungsdatum: 23. Mai 2023